Für Innovatoren im Öffentlichen Sektor

Das „Creative Bureaucracy Festival“ versammelt einmal im Jahr die Innovatoren des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen (vom Erzieher bis zur Ministerin, von der Kommune bis zur internationalen Organisation) und die interessierte Öffentlichkeit zu einem Festival in Berlin.

DATUM/ UHRZEIT:  Freitag, 7. September 2018, 13:00 – 19:00 Uhr (Einlass 12:00 Uhr)  

                                   anschließend Fuck-Up Night (Ende 22:00 Uhr)

                                   Samstag, 8. September 2018, 10:00 – 19:00 Uhr (Einlass 9:00 Uhr)

                                   anschließend Party im Klunkerkranich (open end)
 
ORT:  Humboldt-Universität zu Berlin* (Hauptgebäude), Unter den Linden 6, 10099 Berlin

ZIEL:  Steigerung der Innovationen im öffentlichen Sektor; Anerkennung und Austausch der Innovatoren; Gewinnung von leistungsorientiertem, innovativem Nachwuchs; Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung des öffentlichen Sektors und seiner Innovationsfähigkeit.


ZIELGRUPPE: Innovatoren des Öffentlichen Sektors auf allen Ebenen; Nachwuchs; die interessierte Öffentlichkeit und die Medien; Institutionen, die Innovationen im öffentlichen Sektor unterstützen (z.B. Stiftungen) und Unternehmen; Bürgerinnen und Bürger, die in NGOs oder als Individuen an der Gestaltung des öffentlichen Sektors mitwirken. Dies drückt auch das Motto des Festivals aus: „Sie arbeiten für das Gemeinwohl. Sie haben Ideen. Das ist kein Widerspruch. Das ist Ihr Festival.“ 

PROGRAMM: Format – die Veranstaltung unterscheidet sich durch den Festival-Charakter von herkömmlichen Verwaltungskongressen in Form, Präsentation, Teilnehmerkreis und Atmosphäre. Es sind bis zu 6 parallele Bühnen geplant (Publikumsgröße pro Bühne: 50-500 Teilnehmer).

Themen – Fachgebiete (z.B. Bildung, Gesundheit, Mobilität, Arbeit, Sicherheit, Wohnen usw.), übergeordnete Fragestellungen (z.B. Digitalisierung, Transparenz, Partizipation vs. Legitimation usw.), „Best Practices“ und „Lessons Learned“ (u.a. ist eine „Fuck Up Night“ geplant).

Sprache – überwiegend in deutscher Sprache, zum Teil englischsprachige Beiträge.

WETTBEWERB: Im ersten Jahr sollen von einer internationalen Experten-Jury ausgewählte internationale „best practice“-Beispiele hervorgehoben werden. Für die Folgejahre ist ein dezentraler Wettbewerb vorgesehen mit Preisträgern auf kommunaler Ebene, Landes-Ebene und Bundes-Ebene.

INITIATOREN: Die Initiative geht zurück auf den Stadtforscher Charles Landry (Autor von „The Creative Bureaucracy“) und den Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner (der Verlag fungiert als Veranstalter). In mehreren Vorbereitungstreffen hat sich ein internationaler Initiatoren-Kreis herausgebildet (u.a. mit Vertretern von OECD, Eurocities, Bundesregierung, Land Berlin, Danish Design Center, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Normenkontrollrat, Nesta (UK), European Cultural Foundation, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Potsdam, Viadrina, Fraunhofer, Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Zukunft Berlin, Telekom-Stiftung, Zeit-Stiftung, Politics for Tomorrow). Der Kreis ist für weitere Partner offen.

FINANZIERUNG: Das Festival wird ermöglicht durch das Engagement seiner Mitwirkenden. Zuwendungen von Stiftungen und öffentlichen Stellen sowie Beiträgen von Sponsoren und Ausstellern werden angestrebt. Die Eintrittsgelder (19 €-29 €) sind bewusst sehr maßvoll gehalten, um allen Ebenen des Öffentlichen Sektors eine Teilnahme zu ermöglichen. Für Nachwuchs-Teilnehmer sind Teilnahme-Stipendien vorgesehen.

E-MAGAZIN: Wir empfehlen passend zum Festival unser kostenfreies E-Magazin zur Berliner Verwaltungsreform. Der Tagesspiegel hat Fachleute gefragt: Was muss sich ändern in Berlin? Die daraus entstandenen Gastbeiträge wurden in dieser digitalen Sonderausgabe gesammelt.

*GENIUS LOCI: Die Humboldt-Universität ist dank Gründungsgeschichte – die Preußischen Reformen gelten als herausragende Verwaltungsinnovationen – und heutiger wissenschaftlicher Tätigkeit ein hervorragender Ort für das Festival. Wir danken für die gute Zusammenarbeit.