Creative Bureaucracy – die Initiative

ZIEL:  Steigerung der Innovationen im öffentlichen Sektor; Anerkennung und Austausch der Innovatoren; Gewinnung von leistungsorientiertem, innovativem Nachwuchs; Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung des öffentlichen Sektors und seiner Innovationsfähigkeit.

ZIELGRUPPE: Innovatoren des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen; Nachwuchs; die interessierte Öffentlichkeit und die Medien; Institutionen, die Innovationen im öffentlichen Sektor unterstützen (z.B. Stiftungen) und Unternehmen; Bürger, die in NGOs oder als Individuen an der Gestaltung des öffentlichen Sektors mitwirken. Dies drückt auch das Motto des Festivals aus: „Sie arbeiten für das Gemeinwohl. Sie haben Ideen. Das ist kein Widerspruch. Das ist Ihr Festival.“ 

PREISTRÄGER: Beim ersten Festival wurden drei herausragende Persönlichkeiten mit dem Creative Bureaucracy Award ausgezeichnet:

Jutta Weitz // Als Mitarbeiterin der kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin-Mitte vergab Weitz leerstehende Gewerberäume rund um das Areal der Auguststraße an Kunst-und Kulturschaffende. Ihrem Engagement und Weitblick sind die Strukturen dieses Kunstviertels zu verdanken.

Christian Bason // Als Direktor des MindLab, eines der ersten interministeriellen Innovations Labs weltweit, beriet er die dänische Regierung bei der Erneuerung der öffentlichen Verwaltung und brachte dabei seine wertvollen Erfahrungen als Beratungsunternehmer ein.

Gabriella Gómez-Mont // Als Leiterin des Innovations-Lab Laboratorio para la Ciudad in Mexico City bringt sie Projekte wie „Stadt für Kinder“ in schwierigen Stadtvierteln auf den Weg. Dabei helfen ihre Erfahrungen als Künstlerin, Dokumentarfilmerin und Journalistin.

Für das Creative Bureaucracy Festival 2019 ist ein dezentraler Wettbewerb geplant mit Preisträgern auf kommunaler Ebene, Landesebene und Bundesebene.

INITIATOREN: Die Initiative geht zurück auf den Stadtforscher Charles Landry (Autor von „The Creative Bureaucracy“) und den Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner (der Verlag fungiert als Veranstalter). In mehreren Vorbereitungstreffen hat sich ein internationaler Initiatoren-Kreis herausgebildet (u.a. mit Vertretern von OECD, Eurocities, Bundesregierung, Land Berlin, Danish Design Centre, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Normenkontrollrat, Nesta (UK), European Cultural Foundation, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Potsdam, Europa-Universität Viadrina, Fraunhofer, Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Zukunft Berlin, Telekom-Stiftung, Zeit-Stiftung, Politics for Tomorrow). Der Kreis ist für weitere Partner offen.

FINANZIERUNG: Das Festival wird ermöglicht durch das Engagement seiner Mitwirkenden. Zuwendungen von Stiftungen und öffentlichen Stellen sowie Beiträgen von Sponsoren und Ausstellern werden angestrebt. Die Eintrittsgelder (29 €) sind bewusst sehr maßvoll gehalten, um allen Ebenen des Öffentlichen Sektors eine Teilnahme zu ermöglichen. An Nachwuchs-Teilnehmer wird auch 2019 erneut ein Teilnahme-Stipendium vergeben.

E-MAGAZIN: Wir empfehlen passend zum Festival unser kostenfreies E-Magazin zur Berliner Verwaltungsreform. Der Tagesspiegel hat Fachleute gefragt: Was muss sich ändern in Berlin? Die daraus entstandenen Gastbeiträge wurden in dieser digitalen Sonderausgabe gesammelt.

*GENIUS LOCI: Die Humboldt-Universität zu Berlin ist dank Gründungsgeschichte – die Preußischen Reformen gelten als herausragende Verwaltungsinnovationen – und heutiger wissenschaftlicher Tätigkeit ein hervorragender Ort für das Festival. Wir danken für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf das Creative Bureaucracy Festival 2019 in der Humboldt-Universität zu Berlin.